Fechtgesellschaft Basel

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VEREINSGESCHICHTE

Die Vereinsgeschichte der Fechtgesellschaft Basel geht in das Jahr 1889 zurück. Mit dem Wunsch auch Frauen in den Verein aufzunehmen, spalteten sich einige Mitglieder vom Fechtclub Basel (1877) ab und gründeten die Fechtgesellschaft Basel.
Seit ihrer Entstehung gehörte die neue Gesellschaft zu den treibenden Kräften im schweizerischen Fechtsport, was heute mehr denn je zutrifft. Dabei ist vor allem die beispiellose Kontinuität der Vereinsführung hervorzuheben, welche in hohem Masse von den hervorragenden und langjährig beschäftigten Fechtlehrern, oder richtigen Maîtres d'Armes, vorgelebt wurde. Allen voran ist hier Maître Roger Nigon zu nennen, der die Fechtkunst in Basel zwischen 1923 und 1973 lehrte und unseren Verein quasi in Eigenregie führte. Maître Nigon übergab sein Amt an den damals amtierenden Degenweltmeister, Fechtlehrer Maître Georges Drouillard, der den eingeschlagenen Weg seines Vorgängers mit Geschick und Können weiterführte. Im Jahre 1989 übergab der Vorstand die Verantwortung zur Führung des Vereins an Maître Manfred Beckmann, der die Fechtgesellschaft zusammen mit dem Vorstand seit über 30 Jahren äusserst erfolgreich führt und entwickelt.
Was uns diese Meister ihres Faches vorgelebt haben, schlug sich auch in der Entwicklung der jeweiligen Präsidenten und Vorstände unseres Vereins nieder, die allesamt lange im Amt blieben und die im Fechten so wichtige, nachhaltige Ausbildung förderten und garantierten. Traditionsbewusst, aber trotzdem stets offen und integrationswillig, konnte die Fechtgesellschaft über Jahre manch auswärtigen Fechter oder Fechterin in Basel zum Zenith seines/ihres Könnens fördern, wie zum Beispiel Marcel Fischer, den Olympiasieger 2004 in Athen.
Auch Rolf Kalich, der lange die Geschicke der schweizerischen Nationalmannschaft leitete (1992-2008), fand in der Fechtgesellschaft Basel Infrastruktur und Nährboden für sein hervorragendes Wirken.
Hall of Fame